Sonderausstellung „Verordnete Freundschaft“

Eröffnung der Sonderausstellung „Verordnete Freundschaft – Die sowjetische Besatzung 1945 bis 1994″ am 2. Oktober 2018 um 17.00 Uhr im GRENZHUS Schlagsdorf

Ein halbes Jahrhundert lang lebten sowjetische Besatzer und DDR-Bewohner neben- und miteinander. Bis 1989 die Mauer fiel und die letzten 546.000 Soldaten friedlich abzogen. Wie haben DDR- und Sowjetbürger einander wahrgenommen zwischen hermetisch abgeriegelten KGB-Vierteln, Kasernengeländen und frei zugänglichen „Russen-Magazinen“, zwischen der Furcht vor gewaltsamen Übergriffen und Mitleid mit dem harten Leben der einfachen Soldaten?

Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen über fast fünf Jahrzehnte sowjetischer Besatzungsherrschaft im Osten Deutschlands. Zahlreiche Fotos und Dokumente beleuchten dieses besondere Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und immer wieder fließen dabei auch persönliche Erinnerungen an die „verordnete Freundschaft“ ein.

Die Ausstellung „Verordnete Freundschaft” ist ein Projekt von Freya Klier für die Robert Havemann-Gesellschaft e.V. Sie ist gefördert durch die Lotto Stiftung Berlin und wird von der Robert Havemann-Gesellschaft mit Unterstützung des Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen betreut und ausgeliehen.

Programm für die Eröffnung am 2. Oktober 2018, 17:00 Uhr

Martin Klähn  Begrüßung und Einführung zur Ausstellung Freya Klier      „Verordnete Freundschaft“ – Einführung in Anliegen und Ziel der Ausstellung anschließend  Rundgang durch die Ausstellung

Wir zeigen die Ausstellung vom 2. Oktober bis 25. November 2018.

Dr. Wagner