Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Utecht
Am 18.Februar 2017 lud der Gemeindewehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Utecht, Frank Quint und seine Vorstandsmitglieder ihre 18 Mitglieder zur Auswertung des vergangenen Jahres, zur Jahreshauptversammlung ein.
Weiterhin waren der Bürgermeister Andreas Spiewack, der Stellvertretende Kreisbrandmeister Heinz Hitzmann, Mitglieder der Feuerwehren Groß Sarau und Schlagsdorf, der Bürgermeister von Groß Sarau Hartmut Schwarz sowie der Administrator der Website der Gemeinde Utecht Ralf S. Müller, geladene Gäste.
Herr Quint hob in seinem Jahresbericht die guten Ergebnisse aller derzeitigen 12 aktiven Mitglieder hervor, machte Ausführungen zur erfolgten Einsatztätigkeit und Einsatzbereitschaft der Wehr. Die Mitglieder der Wehr zeigten hier einen guten Ausbildungsstand. Da das Löschfahrzeug nur teilweise einsatzbereit ist, auch bereits 35 Jahre alt ist, ist dem Problem hier größte Aufmerksamkeit zu widmen.
Steffen Beckmann wurde vom Wehrleiter als bereits ausgebildetes neues Mitglied begrüßt und er stellte sich selber der Wehr vor.
Die Zusammenarbeit mit benachbarten Wehren, auch bundesländerübergreifend, war stets gewährleistet.
Der Kontakt zur Utechter Bevölkerung wurde durch mehrere Veranstaltungen und Maßnahmen gepflegt.
„Leider ist die Personalstärke der Wehr unbefriedigend. Hier müssen Maßnahmen ergriffen werden, um weitere Ehrenamtliche zu werben. Konkrete Gedanken dazu sollen demnächst beraten werden“, so Herr Quint.
Die Jugendfeuerwehr arbeitet bereits aktiv mit den Schlagsdorfern zusammen, um deren Tätigkeit zu optimieren. Die Gruppenführerin der Jugendfeuerwehr Marie Winker erstattete dazu einen tollen Tätigkeitbericht.
Der Bürgermeister dankte allen Ehrenamtlern für ihre Einsatzbereitschaft und gab viel neue Info`s zu aktuellen Tagesproblemen der Gemeinde.
Der Stellvertretende Kreisbrandmeister Herr Hintzmann, selbst Mitglied dieser Wehr, wies auf neue bundeseinheitliche Forderungen hin, die besagen, dass jede aktive Wehr einen Brandschutzbedarfsplan erstellen muss und dieser innerhalb eines Jahres umzusetzen sei. Dieser sagt u.a. aus, dass eine doppelte Personalstärke der Wehr vorgehalten werden muss, was dann auch konkreten positiven Einfluss auf die Bereitschaft zum Einsatz bei Alarmierung haben soll. Hier ist die Wehr wiederum gefordert, aktive Mitgliederwerbung durchzuführen.
Nach Bestätigung des Finanzberichtes, nach der Diskussion und nach dem gemeinsamen Essen klang der Abend in fröhlicher Runde aus.
Mle