Breitbandausbau in NWM

Die Gigabit-Offensive des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur
ist nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch in Nordwestmecklenburg angekommen.
Insgesamt 117 217 250 Euro Bundesmittel sind es, die in diesem Jahr für den Breitbandausbau im Landkreis bewilligt worden sind. Damit ist in den unterversorgten Gebieten des Landkreises flächendeckend der Ausbau des schnellen Internets mit 50 Mbit gesichert. Der Landkreis erhielt einen Bescheid in der Vorwoche. Dieser war über 76 217 250 Euro ausgestellt worden.
Es werden die Ausschreibungen für die ersten drei Projektgebiete vorbereitet. Dabei handelt es sich um Teilbereiche der Ämter Rehna, Lützow-Lübstorf und Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen. Das sind die Flächen im Landkreis, die am wenigsten versorgt sind. Trotz der aufwendigen Recherche im Vorfeld, die die  Gegebenheiten in den Ämtern bis hin zu geplanten Betriebsansiedlungen erfassen soll, wird wohl noch in diesem Jahr ausgeschrieben. Telekommunikationsunternehmen können sich bewerben. Diese schreiben ihrerseits dann die Bauleistungen aus und müssen die Netze nach Fertigstellung die nächsten sieben Jahre lang auch betreiben. Ziel sei die Fertigstellung in 2018.
Selbst wenn der Landkreis auch bestrebt ist, die nächsten der noch ausstehenden elf Projektgebiete
so schnell wie möglich auszuschreiben, werden noch keine weiteren Zeiträume beziffert. Es gibt auch noch keine Rang- und Reihenfolge. Es wird technologieneutral ausgeschrieben. Das Geld reicht nicht aus, um im gesamten Kreisgebiet Glasfaserkabel zu verlegen. Es wird auf einen Technologiemix hinauslaufen.

C.R.