Brandschützer meistern kuriose Aufgaben

Der Amtswehrtag 2026 in Demern hatte es in sich. Dabei galt es, kuriose Aufgaben zu lösen und schnell beim Löschangriff Nass zu sein. Diese Teams durften am Ende jubeln.

Michael Schmidt


Demern/Königsfeld Riesenjubel bei den Brandschützern aus Groß Rünz: Sie haben den Rehnaer Amtswehrtag 2026 in Demern gewonnen. Damit konnten sie ihr Vorjahresergebnis nochmals steigern. Damals belegten sie in Carlow den zweiten Rang.

Dieses Mal hatten sie in Demern das bessere Ende für sich und konnten den Wanderpokal des Amtsvorstehers entgegennehmen. Den zweiten Rang sicherte sich die Feuerwehr Rehna. Der dritte Platz ging an die Feuerwehr Wedendorfersee.

Rund 150 Brandschützer aus dem Amtsbereich Rehna waren in Demern an den Start gegangen. Dabei absolvierten die Erwachsenen fünf Stationen, an denen Teamfähigkeit, Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt waren. Etwa beim XXL-Jenga, wo einzelne Teile mithilfe schwerer hydraulischer Technik aus einem Holzturm gezogen werden mussten.

Für Spannung war zudem beim Löschangriff Nass gesorgt. Hier wollten Demern, Carlow, Wedendorfersee, Utecht, Dechow sowie die Gastfeuerwehr aus Prislich den Sieg einfahren. Am Ende gelang dies den Brandschützern aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim. Sie brauchten lediglich 22,2 Sekunden für den simulierten Löschangriff. Pech hatten hingegen Utecht und Carlow. Kein einziger ihrer Versuche konnte gewertet werden – aufgrund technischer Probleme.

Jubeln konnte hingegen die Jugendfeuerwehr Wedendorfersee in dieser Disziplin. Mit einer Zeit von 24,3 Sekunden holte sie sich den Sieg vor Carlow und Utecht.

Apropos Jugend: Wie schon im vergangenen Jahr waren die Nachwuchsbrandschützer aus Rehna nicht zu schlagen. Sie gewannen vor Carlow und Wedendorfersee. Bei den Kindern konnte das Team Utecht II den Sieg bejubeln.

Aus Sicht von Amtswehrführer Henry Wanzenberg war der Feuerwehrtag in der Gemeinde Königsfeld eine gelungene Veranstaltung, die sehr gut angenommen worden sei.

Auch Amtsvorsteher Reinhard Wienecke zog ein positives Fazit. Er freute sich, dass so viele Feuerwehrleute in Demern vor Ort waren. „Es ist zwar ein Wettkampf unter den einzelnen Wehren. Aber ich sehe es so, dass wir im Amtsbereich insgesamt ein riesengroßes und gutes Team sind und im Zweifelsfall alle füreinander einstehen.“ Das mache Freiwillige Feuerwehren in den Orten der Region aus.

Der Einladung zum Amtswehrtag in Demern war auch Nordwestmecklenburgs Kreiswehrführer Arne Bork gefolgt. „Es ist schön zu sehen, dass auch so viele Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilnehmen“, sagte Bork. Er wünschte ihnen viel Erfolg und vor allem Spaß am Amtswehrtag 2026.